Donnerstag, 21. März 2013

Die Entdeckung der Langsamkeit

Winterzeit ist Spindelzeit, bei mir jedenfalls.
Mittlerweile habe ich ja aus eine recht ansehnliche Sammlung an Spindelchen, die ich allerdings gerne auch noch weiter ausbauen möchte.

Mit der Handspindel gelingen mir Garne, die ich so mit dem Rad einfach nicht hinbekomme. Schöne, dünne aber trotzdem fluffige Garne. Allein die Vorfreude darauf treibt mich immer wieder an, schnell nochmal ne halbe Stunde das Spindelchen in die Hand zu nehmen.
Außerdem werde ich durch die permanente Bewegung beim Spindeln nicht so müde, wie mir das oftmals am Spinnrad passiert. Am Rad habe ich schon des Öfteren im wahrsten Sinne des Wortes "im Schlaf" gesponnen *kicher*

Dieser Strang hier wurde aus einem Multicolor Merino von der Wollfabrik gesponnen, er wiegt 74g und hat eine Lauflänge von ca. 435m. Auf 100g gerechnet ergibt sich somit eine Lauflänge von ca. 587m.



Und dieser hier ist ein Spacekammzug, ebenfalls von der Wollfabrik. Der ist nach dem Baden soooo schön aufgeflufft und obwohl Space ja nicht wirklich superweich ist gefällt er mir richtig gut. Der Strang hat ein Gewicht von 104g mit einer Lauflänge von 662m.



Die Fotos sind mit Handy und Fotolicht gemacht, in Wirklichkeit sind sie nicht so quietschig, sondern eher dezent, aber trotzdem bunt, genau wie ich es mag ;-))

Ich plane ein paar große Tuchprojekte mit gespindeltem Garn zu stricken. Wann ich damit anfange weiß ich nicht, das ist allerdings für mich auch nicht besonders wichtig, denn beim Spindeln gilt für mich: "Der Weg ist das Ziel" ;-))
Für "schnelleres" Garn habe ich ja meine Räder

Kommentare:

  1. Feine Fädchen - es ist schon bedauerlich, dass spindeln so gar nicht meins ist....

    Liebe Grüße,

    Anne

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    1. Du weißt ja nicht was du verpasst.
      Ich muss immer noch grinsen wenn ich dich vor dem Merino/Seidensingle stehen sehe (für den ich jetzt auch mal langsam den Zwirnpartner spinnen muss *hust*), das wir auch ein feines Fädchen ;-))

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